Binance setzt DOGE-Abhebungen nach dem Hack wieder in Gang

• Sliv Evgeniya (aktualisiert:)

Binance setzt DOGE-Abhebungen nach dem Hack wieder in Gang

Binance hat die DOGE-Abhebungen über das Dogecoin-Netzwerk nach einem großen Hack am 29. Oktober 2026 wieder aufgenommen. Während der Wiederherstellung der Operationen forderte ein Mitglied der Dogecoin-Community unter dem Pseudonym Mishaboar die Nutzer auf, das Transfernetzwerk und den Status ihrer Wallets sorgfältig zu überprüfen.

Warum die Wahl des richtigen Netzwerks wichtig ist

In einer Ankündigung am 1. November Binance wurde das native DOGE-Netzwerk als erster Schritt in der schrittweisen Wiederherstellung der Abhebungen aufgenommen. Die Börse hat auch Binance-Peg DOGE, ein BEP-20-Standard-Token auf der BNB Smart Chain. Es repräsentiert DOGE in einem anderen Blockchain-Netzwerk, ist jedoch nicht die native Dogecoin-Münze.

Mishaboar empfahl, das Dogecoin-Netzwerk zu wählen, wenn auf eine persönliche Wallet übertragen wird, sofern die Wallet für native DOGE vorgesehen ist. Eine Diskrepanz zwischen dem gewählten Netzwerk und dem vom Empfänger unterstützten Netzwerk kann dazu führen, dass Gelder unzugänglich werden und eine komplexe Wiederherstellung erfordern.

„Meine Empfehlung bleibt dieselbe: Abheben, wann und wenn Sie können, ohne Eile, und nachdem Sie überprüft haben, dass Sie gute Sicherungen Ihrer Wallets haben und dass die von Ihnen verwendete Wallet sicher ist“, schrieb Mishaboar. In Übersetzung: „Meine Empfehlung bleibt dieselbe: Gelder abheben, wann und wenn Sie können, ohne Eile, sicherstellen, dass Sie zuverlässige Sicherungen Ihrer Wallets haben und dass die von Ihnen verwendete Wallet sicher ist.“

Vor dem Senden lohnt es sich, die Adresse, das Netzwerk und den Backup-Zugang zur Wallet zu überprüfen. Bei Zweifeln ist es nützlich, zunächst einen kleinen Betrag zu überweisen. Die Verfügbarkeit einer bestimmten Vermögensabhebung sollte direkt in der Börsenoberfläche überprüft werden.

Was über die Wiederherstellung von Binance bekannt ist

Laut vorläufigen Daten von Binance nutzten Angreifer gefälschte Interviews, infizierte Software und kompromittierte Mitarbeiteranmeldeinformationen, um Zugang zur Infrastruktur zur Transaktionssignierung zu erhalten.

Die Börse schätzte das Volumen der betroffenen Vermögenswerte auf etwa 6,34 Milliarden Dollar. Bis zum 3. November waren etwa 2,85 Milliarden Dollar eingefroren oder abgefangen. Binance berichtete auch, dass es 98 % der betroffenen Token-Vermögenswerte mit eigenen Mitteln wieder aufgefüllt hat. Dies bedeutet nicht die Rückgabe von 98 % der gestohlenen Gelder.

Das Unternehmen kündigte die Blockierung identifizierter Angriffsvektoren und die Einbeziehung unabhängiger Experten zur Überprüfung der Sicherheit an. Der veröffentlichte Proof of Reserves-Bericht ermöglicht die Überprüfung bestimmter Kundenbilanzen, ersetzt jedoch nicht eine vollständige Prüfung aller Börsenrisiken.

Das Material dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keinen finanziellen Rat oder Empfehlung dar.

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